Schulzeit in Leipzig

~ Chronik Teil 3

Hier das Zeugnisheft



Für besonders gute Noten gab es eine Extramark

 für das


...und von Oma oder Opa vielleicht sogar ein "Scheinchen"



Hin und wieder wurden auch wir mit Süßigkeiten belohnt,
die Favoriten waren da meistens:



BAMBINA - Schockolade

 



...genau die

prickelndes Brausepulver, oder Liebesperlen

Die Kultige


Während der Schulzeit gab es auch die einzelnen Organisationen, denen alle angehören MUSSTEN. Für alle diese Organisationen gab es einen Mitgliedsausweis und einheitliche Kleidung , so zum Beispiel in der 1.bis 3. Klasse die Mitgliedschaft bei den Jungpionieren. Die einheitliche Uniform der Jungpionierorganisation bestand aus weisem Hemd mit Abzeichen, dunkelbauer Rock oder Hose, blaues Halstuch und Cappy.
 


Halstuch (Blau)


Abzeichen an Hemd oder Bluse




Jungpionierausweis- Außenansicht




...und die Innenansicht - der Ausweis war ein Faltblatt

Mit Beginn des vierten Schuljahres, wurde man dann feierlich in die Organisation der Thälmann-Pioniere aufgenommen, auch diese Mitgliedschaft war Pflicht. Als Merkmal der Mitgliedschaft galt das rote Halstuch auf weisem Hemd.


Halstuch (Rot)

 

Ausweis
(Außenansicht)

 

Ausweis
(Innenansicht)

 


Im achten Schuljahr und somit im Jahr der Jugendweihe wurde man Mitglied der FDJ, ebenfalls Pflicht. Allerdings konnte von "Freier" deutscher Jugend nicht wirklich die Rede sein, das System bestand aus Zwängen und wer sich in Geschichte auskennt oder diese Zeit selbst erlebt hat, weiss was ich meine. Die einheitliche Uniform war das "Blauhemd" mit Abzeichen am linken Ärmel und selbst bei Freizeitveranstaltungen war das
Tragen zum Teil Pflicht. Markenkleidung, geschickt von der "West"-verwandschaft war nicht "erwünscht".


FDJ-Hemd oder Bluse

 


Ausweis

 

Im Alter von 14 Jahren (i.d.R. im 8. Schuljahr)
bekam man dann den ersten Personalausweis

Personalausweis

...und Innenansicht


Online seit 28. November 2008


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