Schulzeit in Leipzig

~ Chronik Teil 1

Für alle Kinder ist (zu mindest noch in der 1. Klasse) jeder neue Schultag aufregend & spannend.


Ja auch bei uns war das so. Mama machte Pausenbrote mit Wurst, Käse oder Nudossi - sofern man das im Delikatessladen bekam.



Der Schulranzen wurde schon am Abend für den nächsten Tag mit allen nötigen Utensilien gepackt


      


Schulbeginn war morgens um 7:45 Uhr


Schultage waren Montag bis Samstag.

1970  (1. Klasse) gab es in der ersten Hofpause um 9:30 Uhr einen viertel Liter Vollmilch in kleinen Flaschen,
ab 1972 wurde dann Fruchtmilch - Erdbeer, Vanille oder Pfirsichgeschmack
in Beuteln zum Preis von 20 Pfennig angeboten (gerne flogen diese Beutel mal durch den Klassenraum)

In der zweiten großen Hofpause konnte man ab 11:25 Uhr für 75 (DDR-) Pfennig Mittagessen.

Es gab die sogenannten "Mittagskinder", deren Mütter Hausfrauen waren und die Kinder direkt nach dem Unterrichtsende nach Hause gingen.

Für die anderen ging es nach dem Mittagessen zum Mittagsschlaf in den Schlafraum, der sich im Keller der Schule befand.

Ab 14:30 Uhr wurden im Hort unter Betreuung die Hausaufgaben erledigt und gespielt.

Spätestens 18 Uhr trat man den Heimweg an, manche wurden abgeholt, bei den meisten war das nicht üblich.

Highlight des Tages waren dann um 18:45 Uhr die spannenden Geschichten & Abenteuer des Sandmännchens und seinen Freunden.

Unser Sandmännchen Pittiplatsch
Herr Fuchs
     
 Frau Elster  Schnatterinchen Mauz & Hoppel
     
 Borstel Pünktchen Paul & Stine
     
 Onkel UHU Rolf & Reni Tadeus Punkt & Struppi
     
 Clown Ferdinand
Flax & Krümel Meister Schwarzrock
     
 Meister Seidenpelz
Feffi
Bummi


...und Frau Puppendoktor Pille mit der großen klugen Brille

Danach noch ins Badezimmer, fertig machen, Zähne putzen


 
und ab in die Heija


 
Online seit 28. November 2008


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